Hier bloggen die Klimaschützer aus der Hansestadt!
Viel ist in diesen Tagen von Pressefreiheit die Rede. Mit Kai Diekmann an vorderster Front, lässt die gesamte Presselandschaft die Frage, ob der Verfassungsschutz abgeschafft gehört, rechts liegen. Wichtigere Fragen quälen die Republik: Was genau hat Herr Wulff auf Dieckmanns Anrufbeantworter gesprochen? Von Angela Banerjee, BI Moorburgtrasse Stoppen
Meiner Meinung nach ist dies mehr als ein Ablenkungsmanöver. Schließlich findet sich derzeit mehr als genug Stoff, um halbstündlich eine neue Sau durchs Dorf zu treiben. Aber auch die Verdrossenheit an diesem unergiebigen Thema wird Herrn Wulff selbst angelastet. Nur durch seinen Rücktritt könnten wir angeblich davon erlöst werden. Das Böse hat einen Namen
Der Deutsche Journalistenverband hat die Teilnahme an Wulffs Neujahrsempfang abgesagt. Die unbestechliche und unabhängige Presse möchte ein Zeichen setzen gegen so einen Ausbund an Korrumpiertheit, wie Herrn Wulff. Wie schön, dass keines der Schäfchen ausschert und man sich einer freiwilligen Selbstgleichschaltung erfreuen kann. Und eine große Zahl an LeserInnen genießt das Signal, endlich mal alle Hemmungen fallen lassen zu dürfen, wo man gerade eben noch die gefälschte Steuererklärung abgegeben oder der Versicherung einen falschen Unfall gemeldet hat. Kein Kommentar Die Selbstgerechtigkeit, die sich allerorten breit macht, findet sich auch in einem Beitrag auf der Website des DJV. Den will ich nicht unkommentiert stehen lassen, aber huch? Die Kommentarfunktion ist abgeschaltet! Bereits 2005 konnte man im Tagesspiegel nachlesen, dass Vattenfall den Berliner Presseball mit 80.000 Euro gesponsert hatte. Im Jahr 2010 brach er diese Tradition ab. Was dazu führte, wissen wir nicht. Die für den Konzern lächerliche Summe lässt mutmaßen, dass es keine Sparmaßnahme von Vattenfall war. In Hamburg zeigen Springer, Vattenfall und DJV demnächst wieder vereinten Einsatz für die Pressefreiheit. Nach einer Presseinformation vom 25. November ist der Presseball am 21.01.2012 schon ausgebucht. Die geladenen Gäste können so ganz frei darüber berichten, dass das Spektakel klimaneutral durchgeführt wird. Es wäre ja eine schlimme Bedrohung der Pressefreiheit, wenn da jede/r reinkommen könnte und womöglich Herrn Scholz ungeheuerliche Fragen zum Kohlekraftwerksprojekt in Moorburg stellen würde oder warum er Vattenfall die Energienetze unwiderruflich überlassen will.
Am 18.11. findet der erste Tag der Erörterung der Einwendungen im Planfeststellungsverfahren zur Moorburgtrasse statt. An diesem Tag sollen explizit die Einwendungen mit dem Thema “Klimaschutz” behandelt werden.
Am gleichen Tag findet ab 17 Uhr die Anhörung zum Volksbegehren “unser Hamburg, unser Netz” im Rathaus statt, eine offensichtliche Terminkollision auf Kosten der interessierten und betroffenen Öffentlichkeit Komm bitte wenn irgendmöglich am 18.11. tagsüber zum Messe Eingang Ost der Messe Hamburg! Egal, ob Ihr Euch an der Mahnwache beteiligen, am Infomobil informieren oder am Erörterungstermin teilnehmen wollt: Wir brauchen Dich zur Unterstützung, um die Energiewende auch in HH voranzubringen und die Trasse zu verhindern! Egal, ob Du 1 Stunde Zeit hast oder den ganzen Tag: komm vorbei und mache Deinen Protest gegen die Kungelei von SPD-Senat und Vattenfall sichtbar. Ort der Erörterung: Halle B3. Obergeschoss, Hamburg Messe, Eingang Ost, St. Petersburger Straße 1, 20355 Hamburg Mehr Infos: http://moorburgtrasse-stoppen.blogspot.com/2011/10/erorterungstermin-steht-fest.html
Über 116.000 Hamburgerinnen und Hamburger unterschreiben für eine vollständige Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze. Und für: …
“eine verbindlich sozial gerechte, klimaverträgliche und demokratisch kontrollierte Energieversorgung aus erneuerbaren Energien in Hamburg” von Volker Gajwski, BI Moorburgtrasse stoppen Damit hat sich das Volksbegehren “Unser Hamburg – Unser Netz” eindrucksvoll durchgesetzt. Und das auch trotz einer massiven Gegenkampagne – gerade in den letzten Wochen. Wie geht es weiter mit dem Volksbegehren? Bügermeister Scholz hatte sich vorher festgelegt: Unabhängig vom Ausgang des Volksbegehrens will er nur mit 25,1% bei den Energiekonzernen als Juniorpartner einsteigen – ohne echte Einflussmöglichkeit. Es ist zu erwarten, dass deswegen das Volksbegehren nicht von der Bürgerschaft übernommen wird, sondern es dann zum Volksentscheid kommt – mit der bundestagswahl im September 2013. Und was wird nun aus der Moorburgtrasse? An keiner anderen Stelle steht für die Hamburger Energienetze bzw. -Versorgung aktuell eine derart epochale Weichenstellung an. Und die Projektierung widerspricht sehr deutlich den verbindlichen Zielen des Volksbegehrens. Eine Genehmigung oder gar ein Baubeginn der Moorburgtrasse würde das Volksbegehren deswegen an zentraler Stelle einfach ignorieren. Das wäre zwar undemokratisch und auch juristisch umstritten, ist gleichwohl aber eher wahrscheinlich. Denn für Vattenfall geht es um den eigenen bzw. unseren Pelz! Die AKWs Krümmel und Brunsbüttel bleiben wohl dauerhaft abgeschaltet. Damit hat Vattenfall einen Großteil seiner Grundlastkraftwerke in der Region verloren. Eine substanzielle Rekommunalisierung der Netze 2014 muss nun auch von Vattenfall als “sehr gut möglich” angenommen werden. Damit würde Vattenfall ein weiteres wichtiges Standbein verlieren. Das Kohlekraftwerk Moorburg soll nunmehr bis zu 3 Mrd € am Ende des Tages kostenund wäre ohne die über 40 Jahre sprudelnden Einnahmen aus der Fernwärmetrasse ökonomisch ein Fiasko. Außerdem wäre ohne die Fernwärmetrasse der Status “Grundversorger” zusätzlich in Gefahr, mal ganz abgesehen von einer klaffenden Lücke in der Moorburg-Genehmigung. Es wird sich weiter zuspitzen – das scheint sicher. Vattenfall wird jetzt erst recht alles tun, um die Moorburgtrasse durchziehen zu können. Dabei geht es neben den o.g. Gründen sicher auch um die Signalsetzung an alle HamburgerInnen: Seht her … unsere wichtigen Projekte werden realisiert … egal, was da einige Umweltschützer oder Pfaffen maulen … Wir sind und bleiben Hamburgs Stadtwerk – hinter uns stehen Regierung, Handelskammer und auch unsere Betriebsräte mit ihren Gewerkschaften … wir haben die Macht! Moorburgtrasse-stoppen ist durch das Volksbegehren gestärkt! Durch das überragende Ergebnis für das Volksbegehren, aber auch dadurch, wie es zu Stande gekommen ist, nämlich durch unermüdlichen Einsatz von so vielen Menschen aus völlig unterschiedlichen Verbänden und initiativen setzen wir jetzt erst Recht ein deutliches Zeichen. Vattenfall und Senat können sich warm anziehen. Wir alle zusammen werden eine richtig harte Nuss. Bis zum 29.06.11 können Einwendungen gegen die Trasse bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eingereicht werden. Dies geht auch mit eingescannter Unterschrift per Mail an:Kerstin.Selke@bsu.hamburg.de
Nach unserem Erfolg vor dem Verwaltungsgericht musste Vattenfall einen neuen Antrag für die Trassenführung einreichen. Keine leichte Übung. Schließlich ist der Konzern daran gewöhnt, sich mit seinen zerstörerischen Projekten problemlos durchzusetzen. Was wir tun, um Vattenfall zu stoppen. Von Angela Banerjee, BI Moorburgtrasse stoppen, AK Lokale Ökonomie “Da müssen Sie noch mal nachbessern”, so die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zu Vattenfalls erstem Versuch, dem Planfeststellungsverfahren zu entsprechen. Inzwischen liegt der Neuantrag vor und wir sehen, dass der Widerstand gegen die Trasse erfolgreich war. Die Widerstandsnester Gählerpark und Lunapark wurden im neuen Antrag ausgespart. Der Suttnerpark, den Vattenfall weiterhin für seine schmutzige Fernwärme abholzen will, ist dabei, für den Widerstand warm zu laufen. Das Grün am Holstenplatz eignet sich besonders als ein zukünftiges Zentrum des Widerstands, denn es geht hier nicht um die Trasse allein. Auf dem direkt angrenzenden Electrolux-Gelände befindet sich ein leer stehendes Gewerbegebäude von ca. 1000 m2. Bestens geeignet für die kollektive Nutzung von Kleingewerbetreibenden und Gemeinwesenprojekten, die sich die horrenden Hamburger Gewerbemieten nicht leisten können, dachte sich die Initiative Lux & Konsorten. Einwendungsparty im SuttnerparkIm Mai bekam der Suttnerpark bereits Besuch aus Cottbus. Daniel von Robin Wood brachte ein Bäumchen aus der Lausitz, wo die unersetzliche Teichlandschaft Lacoma den Braunkohlebaggern von Vattenfall weichen musste. Der zarte Ahorn sollte nicht die einzige Pflanzung bleiben. Kurz darauf fand die erste Einwendungsparty statt, bei dem auch unmittelbare AnwohnerInnen des Parks bei Sonnenblumenpflanzungen Hand anlegten, darunter auch den Suttnerblogger Ben. Seine favorisierten Themen sind seit langem Ökostrom und Klimaschutz. Die BI Moorburgtrasse stoppen informierte über die Möglichkeiten, Einwendungen gegen die Neuplanung der Trasse einzulegen. Die Einwendungen allein werden die Trasse zwar nicht verhindern, können aber ein politisches Signal setzen und einen Erörterungstermin erzwingen. Dieser muss in einem Raum stattfinden, der allen EinwenderInnen die Möglichkeit gibt, an der Anhörung teilzunehmen. Einige hundert Unterschriften liegen bereits vor. Unser Ziel sind einige tausend. In diesem Fall müsste für die Anhörung theoretisch die Color Line Arena angemietet werden. Hier zum Formular für die Einwendungen Bei der ersten Einwendungsparty informierte außerdem der Arbeitskreis Lokale Ökonomie über den Stand von Lux& Konsorten. Die unkommerzielle Projektegemeinschaft experimentiert mit alternativen Formen des Wirtschaftens ohne Geld und ist ein Teil der Initiative Lux & Konsorten. Das Herzstück, der Umsonstladen, ist das bekannteste Projekt und hat gerade die zweite Mieterhöhung innerhalb eines Jahres von der SAGA bekommen. Der leer stehende Gebäudekomplex Elektrolux könnte die Rettung für die kleine Oase in der geldfixierten Normalität sein. Das Gelände böte unter anderem die Möglichkeit, Nachbarschaftsgärten zu errichten. Ein Plan, der seit längerem besteht, für den es jedoch in der verdichteten Stadt keinen Platz zu geben schien. Das Electrolux ist jedoch bereits an den Investor Quantum AG verkauft worden, der dort hochpreisige Wohnungen errichten will. Die Politik des SPD-SenatsDer derzeitige SPD-Senat unter Olaf Scholz tritt leider für eine rückwärts gewandte Klimapolitik ein. Die Stadtbahn wurde begraben und das Kohlekraftwerk soll mitsamt Trasse ans Netz gehen, obwohl die BSU selbst ein Klimagutachten vom Arrhenius-Institut erstellen ließ, das besagt, dass durch die Fernwärme aus Moorburg sämtliche Klimaziele auch mit noch so großen Anstrengungen vollkommen unerreichbar sind. Moorburgtrasse stoppen veranstaltet zu diesem Thema am 21.06. eine Podiumsdiskussion in der Friedenskirche. Für das Gelände spielt außerdem die Haltung der SPD in Sachen Gewerbe- und Wohnungsmieten eine Rolle. Ein Alternativangebot, das Lux & Konsorten vor den Wahlen erhielt, war keinesfalls ein CDU Alleingang, sondern wurde von allen Fraktionen, auch von Herrn Claasen (SPD) unterstützt. Erst durch eine Kurzzeitbesetzung war es überhaupt möglich herauszufinden, dass das versprochene Gelände der Gewürzmühle ebenfalls bereits verkauft ist. Soviel also zu den Angeboten des Bezirks, ganz egal, wer da gerade regiert wird. Das VolksbegehrenDas Volksbegehren “Unser Hamburg – Unser Netz” will eine 100%ige Übernahme der Netze in öffentliche Hand. Olaf Scholz hingegen fordert zahnlose 25% Prozent, für die dann auch noch öffentliche Gelder zum Fenster hinausgeworfen würden. Seit dem Verkauf der HEW hat die SPD ganz offensichtlich nichts dazu gelernt. In einer aktuellen Stunde zu den Netzen gab ein SPD-Bürgerschaftsabgeordneter sogar zu, dass Hamburg Wasser, einen Kauf der Netze stemmen könnte. Die Partei betrachtet dieses Geld jedoch als Rücklagen und meint wohl, dass diese gehortet werden sollten, um sie irgendwann einem Konzern in den Rachen zu werfen. Man kann sich jedoch auch auf den Standpunkt von Attac stellen. Attac meint, dass die Energienetze überhaupt nicht gekauft werden müssten, da die sie bereits mehrfach bezahlt wurden. Sowohl durch indirekte Subventionen als auch durch die ökologischen und gesellschaftlichen Folgekosten. Die MoorburgtrasseDie sogenannte “Auskopplung” der Fernwärme, von der immer wieder die Rede ist, lässt in der Öffentlichkeit den Eindruck entstehen, dass es sich dabei um die ausschließliche Nutzung von Abwärme handelt. Tatsächlich wird für die Fernwärme in einem eigenen Prozess ca. 8% zusätzliche Kohle verbrannt. Vattenfall versucht außerdem, in der Öffentlichkeit, den Eindruck zu erwecken, dass das Kohlekraftwerk in Moorburg nicht mehr zu verhindern sei. Richtig ist: Das Unternehmen weiß gar nicht, ob sich die Megainvestition überhaupt lohnen wird. Möglicherweise stellt der Konzern auch gerade eine Bauruine fertig. Ganz sicher aber ist, dass das Kohlekraftwerk ohne die Fernwärme nicht wirtschaftlich zu betreiben ist. Der Bau der Moorburgtrasse wäre eine Vorwegnahme einer Entscheidung über die zukünftige Ausgestaltung der Fernwärmenetze und eine Festlegung auf eine zentrale Struktur. Es würde die Abhängigkeit vom Megakraftwerk in Moorburg und damit von Vattenfall zementieren. Durch die Verstopfung des Netzes würde die Einspeisung kleiner dezentraler regenerativer Einheiten verhindert. Die Konzession für die Netze läuft aus und Vattenfall hat sich durch seine Trickserei und Quasi-Unterschlagung von Gewinnen aus der Fernwärme von bis zu 70 Mio EUR als nicht vertrauenswürdiger Betreiber erwiesen. Das Volksbegehren könnte eine Entscheidung herbeiführen, die mit dem Bau der Moorburgtrasse unvereinbar ist. Moorburgtrasse stoppen ist daher beteiligt am Volksbegehren und strebt eine demokratische Kontrolle der Netze an. Diese muss durch direkte Einflussmöglichkeiten der NutzerInnen des Stromnetzes gewährleistet werden. Bis zum 22. Juni wird gesammelt. Wer einen Impuls für die Republik aus der Metropole Hamburg unterstützen will, kann sich gern am Sammeln beteiligen. Für eine angenehme Unterkunft wird garantiert gesorgt.
Im Vorfeld ber beiden Gegenveranstaltungen zu den Vattenfall Lesetagen gab sich Vattenfall Sprecher Stefan Kleimeier noch souverän und kommentierte „Lesetage selber machen“ mit den Worten „Jedes Angebot, das die kulturelle Vielfalt erhöht, tut Hamburg gut. Das gilt für das Harbour Front Festival ebenso wie für die Initiative der GEW.“ (Die Welt, 17.03.11) von Angela Banerjee, Lesetage selber machen, BI Moorburgtrasse stoppen
Gemeint war die Initiative, das darf an dieser Stelle mal gesagt werden, von Astrid Matthiae (Moorburgtrasse stoppen). Für ihre Idee, eine Lesefest von unten zu veranstalten, das Eigeninitiative statt passiven Konsum will und dabei zugleich für den Wechsel zu Ökostrom wirbt, suchte sie sich weitere Bündnispartner und fand sie in der GEW, dem Stadtteilzentrum GWA St. Pauli Süd, dem Dokumentarfilmer Hans Peter Weymar und dem Verlag Edition Nautilus. Was den Kohle- und Atomkonzern betrifft, so will er sich nicht das Image eines Spielverderbers geben. Die SpielerInnen haben offensichtlich zu Herrn Kleimeiers Überraschung längst „das beste Alter“ erreicht, wie Christoph Twickel in einem Artikel über die Eröffnung der Umwelthauptstadt schrieb (Spiegel Online, 15.01.11) Die Auftaktveranstaltung von „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ mit Harry Rowohlt verlief denn auch wesentlich erfreulicher als das oben genannte Hüpfevent mit Bürgermeister und einem PR Etat von 1 Mio EUR. (Spiegel Online). Der Vattenfall Sprecher enthält sich derzeit weiterer Kommentare und lässt nun das Veranstaltungsprogramm der konzerneigenen Leseveranstaltung sprechen, in dem eine Reihe von Autoren aus verschiedenen Gründen ausfallen. Warum unsere Leseveranstaltungen gestern noch die kulturelle Vielfalt erhöhten und heute zum “Abschalten von Literatur” (SZ.de 07.04.11) beitragen, darüber kann gern diskutiert werden. Fest steht zumindest: Wer sich für den Erhalt der Vattenfall Lesetage ausspricht und gleichzeitig zum Ökostromer wechselt, übersieht die Frage, wo wir denn hinkämen, wenn das alle machen würden. Beim Nachsehen, wo wir denn hinkämen, ergab sich folgender Eindruck: vom “atomverstrahlten Kulturklima” (SZ.de) zum regenerativen Kulturklima ohne Vattenfall. Meiner Meinung nach nicht die schlechteste Idee. Auch Herr Briegleb spricht von einer verfehlten Energiepolitik. Man kann also davon ausgehen, dass er den HamburgerInnen nicht vorschlägt, ihren Strom bei einem Konzern zu beziehen, dessen Schrottmeiler unmittelbar vor unserer Haustür stehen, solange er nicht drei weitere AKWs baut. Man kann davon ausgehen, dass er keine Menschenopfer will, wie sie in Fukushima derzeit in Kauf genommen werden. Oder ist der Aufruf eher so zu verstehen, dass zwar die AKWs stillgelegt werden, die Netze aber auf jeden Fall bei Vattenfall bleiben sollen? Einige Spendengelder trudeln nun langsam bei “Lesetage selber machen” ein und wir sind zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr ein noch umfangreicheres Programm zusammenstellen können. Es war und ist zwar viel Arbeit, zugleich bedeutet “Lesetage selber machen” jedoch auch selber gestalten und das ist ein tolles Erlebnis in einem kreativen kleinen Bündnis. “Vattenfall Tschüss sagen”, so sagt ja schon der Name ist dabei ausdrücklich erwünscht. Wir würden unser eigenes Motto konterkarieren, würden wir uns nicht ausdrücklich über die Teilnahme dieser AutorInnen freuen. Dass Teilnehmende “Vattenfall Tschüss sagen” kann eine Reihe mit Veranstaltungen an vielen kleinen und größeren Orten mit persönlichen Gesprächen eher erreichen als eine Großveranstaltung, deren Stärke vor allem darin besteht, das Gefühl zu vermitteln, Teil einer großen Bewegung zu sein. Wir sehen es als unseren Erfolg an, dass durch unsere Initiative endlich darüber gesprochen wird, dass “…kein Autor, kein Regisseur und kein Künstler überleben könnte, wenn er sich gewissenhaft dieser Vereinnahmung verweigerte” (SZ.de). Es wird Zeit, dass über diesen unhaltbaren Zustand der Kultur in diesem Land endlich laut geklagt wird, statt ihn still auszuhalten. Ebenso unhaltbar ist die Medienpartnerschaft des Konzerns mit dem Hamburger Abendblatt, NDR 90,3 und dem Hamburg Journal in einem Land, welches sich seiner Pressefreiheit rühmt. Worin besteht die Medienpartnerschaft, wenn die Partner völlig frei und unabhängig agieren können? Lesen Sie dazu auch den offenen Brief der Initiative “Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen” an den NDR
Lesen mit Vattenfall-Logo ist keineswegs eine Veranstaltung wie jede andere, sondern eine Form des Greenwashing. Nun haben wir Bestätigung von denen, die es wissen müssen: „Diese Abstimmung mit den Füßen ist für uns Vertrauensbeweis und Ansporn zugleich.” so der Vattenfall-Sprecher Kleimeier. Von Angela Banerjee, Lesetage selber machen, BI Moorburgtrasse stoppen Der Konsens für ein Literaturfest des Atom- und Kohlekraftwerksbetreibers bröckelt. Eine besonders wichtige Zielgruppe bei dem Lesehappening von Vattenfall scheinen die NutzerInnen des ÖPNV zu sein. Wir können wohl davon ausgehen, dass die vergleichsweise energieeffiziente Fortbewegung der Literaturfans für den Konzern keine Rolle spielt. Auffällig ist, dass die Werbeflächen ausschließlich im Bereich der Schienen auftreten und zwar jenseits derselben. So wird man die im letzten Jahr beliebten Kommentare von KlimaschützerInnen, wie: „Klima anheizen schafft Fluchtursachen“, “Kohlekraftwerk Moorburg stoppen” oder von AtomgegnerInnen: „Krümmel bleibt aus!“ in diesem Jahr nicht finden. Das ist zwar schade, denn ich kann als regelmäßige ÖPNV-Nutzerin diesem unkommentiert fröhlichen Lesepublikum nicht aus dem Weg gehen. Denn nur an wenigen Orten finden sich Werbeplakate, die noch zugänglich sind (siehe Bild). Interessant sind jedoch die Bemerkungen meiner radfahrenden Bekannten: „Ich hab noch gar keine Werbung von denen gesehen. Wo ist die denn?“ So habe ich wenigstens den Trost, dass empörte Menschen es geschafft haben, Vattenfall in den Untergrund zu verbannen. LESETAGE SELBER MACHEN UND BI MOORBURGTRASSE STOPPEN LEHNEN DEN AGROKRAFTSTOFF SUPER -E10 / DIESEL -E7 AB, WIE ER AUF DIESEM BLOG BEWORBEN WIRD! Die BI Moorburgtrasse stoppen war im letzten Jahr mit Aktionen oder Flyern zum Kohlekraftwerk bei den Greenwashing-Veranstaltungen präsent. Bei einigen Veranstaltungen wurde daraufhin offensichtlich Polizeischutz angefordert. Außerdem wurden alle Veranstaltungsorte von ihnen angeschrieben, ob sie ihre Unterstützung für die Vattenfall-Lesetage, angesichts des Ausstiegs aus dem Atomausstieg sowie des Baus des Kohlekraftwerks in Moorburg nicht noch einmal überdenken wollen. Das Outdoorkaufhaus „Globetrotter“ antwortete uns sinngemäß, dass sie schon länger ein Unbehagen hatten, aber 2010 noch an laufende Verträge gebunden waren. In der Stadtteilkulturszene ist dieses Unbehagen seit Jahren ein Thema, versicherte mir Verena Ziegler vom Kulturhaus Eppendorf, die nicht nur dem Stromkonzern, sondern auch dem Kultursponsor unabhängig von unserer Gegenveranstaltung Tschüss gesagt hat. Nun ist das Kulturhaus Eppendorf auch bei „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ dabei. Einige Veranstaltungsorte kann Vattenfall klammheimlich an sich ziehen, indem der Konzern Vereinbarungen mit sogenannten Kooperationspartnern und nicht den Veranstaltungsorten selber trifft. So stehen dann Veranstaltungsorte im Programm, die gar nichts davon wissen, wie z.B. die Kirchengemeinde Altona-Ost. Dort hatte nämlich der Kooperationspartner der Kirchengemeinde mit Vattenfall einen Vertrag für eine Lesung zum “Phänomen des Unsichtbaren” abgeschlossen. Der Titel der Lesung war Programm: Die Kirchengemeinde selbst hatte davon nichts mitbekommen. Die BI Moorburgtrasse-stoppen staunte nicht schlecht, dass ausgerechnet Pastor Brandi-Hinrichs, der im vergangenen Jahr in der Friedenskirche eine Podiumsdiskussion zur sogenannten Moorburgtrasse (der Fernwärmeleitung vom im Bau befindlichen Megakohlekraftwerk in Moorburg) veranstaltet hatte, seine Räume für Vattenfall geöffnet haben sollte. Da konnte etwas nicht stimmen. An immer mehr Orten sprechen die Leute nun wieder von den “Hamburger Lesetagen”, wie sie ehemals unter dem Sponsoring der HEW genannt wurden. Schon mal ein Schritt, denn Lesetage gehen am besten ohne Vattenfall. Vielerorts kursieren bereits Gerüchte, dass Vattenfall die Lesetage abgesagt hat. Was immer an den erwähnten Gerüchten dran ist, wir sollten nicht vergessen, dass der schmutzigste Stromkonzern Deutschlands seine Pressekonferenz für das Spektakel im Hamburger Rathaus machen durfte. Im vergangenen Jahr konnte er seine – nicht ganz störungsfreie – Eröffnungsveranstaltung im Lichtsaal der Staats- und Universitätsbibliothek machen (siehe Video unten). Vattenfall hat mit dem Hamburger Abendblatt, NDR 90,3 und dem Hamburg Journal mächtige Medienpartner in der Region. Das Abendblatt wirbt mit einer Werbebeilage für die konzerngemachten Lesetage und titelt heute: “Industrie: Atomausstieg gefährdet Wohlstand” und Hamburg eins bejubelt in regelmäßigen Abschnitten den Baufortschritt in Moorburg. Eröffnungsveranstaltung der Vattenfall Lesetage 2010 mit Preisverleihung für die schönsten Lügengeschichten: Spendenkonto für die BI Moorburgtrasse stoppen Sonja Tesch: Kto.: 2039 265 600 Wenn das Geld an das Bündnis Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen (Moorburgtrasse stoppen, GWA St. Pauli Süd, Edition Nautilus, Hans Peter Weymar, Dokumentarfilmer und die GEW) gehen soll, dann bitte Ergänzung: Stichwort: Lesetage
Die Initiative „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ will ein Zeichen setzen gegen das Greenwashing eines verantwortungslosen Konzerns, aber auch gegen eine “gesponserte Republik” (Astrid Matthiae). Dazu gehört auch das Thema Medien. Von Angela Banerjee, Lesetage selber machen, BI Moorburgtrasse stoppen Bereits im letzten Jahr präsentierte Deutschland klimaschädlichster Stromproduzent stolz seine Medienpartner im Konzernleseprogramm: das Hamburger Abendblatt und den NDR. Im Mai 2010 schrieb die Initiative „Moorburgtrasse stoppen“ an den journalistischen Berufsverband DJV sowie an Leiterin, Intendanten und Redakteursausschuss des NDR und den verdi-Vorstand im NDR. Die stadtteilbewegten Klimaschützer kritisierten die Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen für die sogenannte Moorburgtrasse, die eine Schneise der Verwüstung in Altona schlagen würde, die Rolle des Konzerns als Klimakiller durch das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg und die Verbrechen an der Naturlandschaft in der Lausitz und den dort lebenden Menschen durch den Braunkohletagebau sowie die Bedrohung durch die AKWs Brunsbüttel und Krümmel. Die Initiative fragte auch nach den Kosten der Lesetage und dem Beitrag aus öffentlichen Geldern. Schließlich wurde unter den UnterstützerInnen auch die Behörde für Kultur und Medien genannt. Der Initiative „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ ist es bislang noch nicht gelungen, in öffentliche Räume vorzudringen, wie Vattenfall in 2010 im Lichtsaal der Staats- und Universitätsbibliothek. Wir beobachten die Entwicklung gespannt. Der Aufforderung, sich der Medienpartnerschaft zu enthalten ist der Rundfunksender NDR 90,3 nicht gefolgt. Oder nur nicht offiziell? Im diesjährigen Programm ist der Medienparter NDR 90,3 mit dem Zusatz „Hamburg Journal“ versehen. Das Hamburger Abendblatt ist ohne Einschränkung dabei. Die damals angeschriebenen Personen hielten es größtenteils nicht für nötig, zu antworten. Immerhin Frau Eisenführ, die Leiterin des NDR-Rundfunks antwortete auch im Namen des Intendanten soviel wie Vattenfall sei für sie ein Kulturveranstalter wie andere auch. Das Schreiben der Initiative “Moorburgtrasse stoppen aus dem Mai 2010 finden Sie unter: http://lesetage-selber-machen.blogspot.com/p/presse.html
In der Hoffnung, mitten im Wahlkampf würden es die Hamburger schon nicht merken, reicht Vattenfall den neuen Bauantrag für die Fernwärmetrasse bei der BSU ein. Transparente Aussagen über den Trassenverlauf: Fehlanzeige. Und die BSU? Schweigt. Wenn die BI Moorburgtrasse-stoppen nicht zusammen mit den Umweltinitiativen im Februar 2010 den Baubeginn gerichtlich gestoppt hätte, dann wären über 400 Bäume gefällt und eine gigantische Baustelle begonnen worden! Für eine Technologie, die laut des unabhängigen Gutachtens die HH Klimaschutzziele zerstört und zusätzlich in ein paar Jahren überflüssig sein wird. Wörtlich heißt es im Gutachten: „Wenn das Kraftwerk Moorburg einmal mit dem Fernwärmenetz verbunden ist, werden viele dieser Überlegungen hinfällig. Denn die neue Leitung wird den zukunftsorientierten Umbau des Netzes und damit eine CO2 arme Fernwärme verhindern.“ Statt überfällige Alternativen zusammen mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen in Angriff zu nehmen, inszeniert der Hamburger Senat die „Europäische Umwelthauptstadt Hamburg“: Angesichts des KoKW Moorburg und nur durch Bürgerengagement verhinderter Trassen-Großbaustelle durch zentrale Teile der Stadt – eine reine PR-Inszenierung! Und jetzt möchte Vattenfall genauso weitermachen wie zuvor und den Hamburgern eine Fernwärmeversorgung anbieten, die alleine für 450 Tsd. Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich sein wird. Dabei sollte Vattenfall gewarnt sein, daß die Hamburger sich nicht mehr für dumm verkaufen lassen: > in der HafenCity-Ost hat Vattenfall die Ausschreibung für die Wärmeversorgung verloren, weil die dortigen Bewohner/Investoren auf CO 2 arme Versorgung durch ein Blockheizkraftwerk setzen > die Politik hat Vattenfall als Premiumsponsor für den Titel als Umwelthauptstadt abgelehnt > die erfolgreiche Volksinitiative „Unser Hamburg, unser Netz“, bei der bereits über 12.000 ihre Stimme dafür abgegeben haben, Vattenfall die Kontrolle über das Strom- und Fernwärmenetz zu entziehen > BSU und Vattenfall streiten sich vor Gericht um die Unterlagen zu dem Strom- und Fernwärmenetz > “Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen” entwickelt sich zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte für eine selbstbestimmte kulturelle Aktion in Hamburg > die Aktionskette zwischen den Vattenfall AKWs Krümmel und Brunsbüttel, die 2010 rund 120 Tsd. Menschen aktiviert hat (im Abschnitt von Moorburgtrasse-stoppen waren alleine ca. 5000 Menschen) > Kohlekraftwerke haben keine Zukunft: zwei von drei geplanten Steinkohlekraftwerke in Brunsbüttel sind bereits gescheitert oder ruhen; um das dritte wird vor Gericht gestritten, eine Genehmigung ist fraglich All diese Tatsachen zeigen: Vattenfall ist nicht die HEW. Vattenfall arbeitet nicht für die Hamburger Bürger, sondern gegen sie und die Stadt. Seit dem das Image als „guter Onkel Vattenfall“ ruiniert ist, versucht Vattenfall immer häufiger, mit Druck und Drohungen gegen die Stadt Hamburg seine rein profitorientierten Konzern-Interessen auf Kosten Hamburgs durchzusetzen. Die Weigerung der Anerkennung der sog. „Endschaftsregelung“ im Konzessionsvertrag zum Strom- und Fernwärmeleitungsnetz ist ein weiteres Beispiel dieser Haltung. Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass der Hamburger Vattenfallchef Pieter Wasmuth sein vor laufender Kamera gegebenes Wort bricht. Bei einer Diskussions-veranstaltung im September 2010 sagte er wörtlich: “In jedem Falle lege ich Wert darauf, dass sie [die Trasse] nur dann gebaut wird, wenn es irgendeine Form des Konsens darüber gibt. Sie wird (…) gegen den Willen der Stadt, gegen den Willen der Politik oder auch gegen den Willen der Bürger nicht zu bauen sein.“ Wir geben ebenfalls ein Versprechen ab: Sollte Vattenfall sich der Haltung der Hamburger Bürger widersetzen, wird unsere Antwort laut und energisch sein. Die BI Moorburgtrasse-stoppen ist aktiv und mischt sich ein. Moorburgtrasse-stoppen versteht sich als Teil von Recht-auf-Stadt, und unser Recht auf unsere Stadt werden wir uns nicht mehr von Kungeleien einiger weniger Konzern- und Politikvertreter nehmen lassen. Egal, wo Vattenfall sie bauen möchte, wir werden die Moorburgtrasse stoppen!
“Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen” so das Motto: Der Vattenfall-Konzern versucht seit vielen Jahren sein schmutziges Kerngeschäft grün zu kleistern. Nicht nur die beabsichtigte erneute Inbetriebnahme der AKWs Brunsbüttel und Krümmel stellen eine Bedrohung für die Menschen in Hamburg dar. Das gigantomanische Kohlekraftwerk in Moorburg könnte in dem Jahr der Umwelthauptstadt fertig gestellt werden. Vattenfall beabsichtigt die Inbetriebnahme im kommenden Jahr. Die Initiative Moorburgtrasse stoppen hat durch die gemeinsame Klage mit dem BUND einen beachtlichen Zwischenerfolg erzielt. Durch die nun erforderliche Bürgerbeteiligung ist der schmutzigste Energiekonzer Seit Jahren versucht der Konzern, der die Stadt auf 1,4 Mrd EUR verklagt hat, sein Image durch Veranstaltungen wie Cyclassics, Schulcup und Klimaakademie aufzumöbeln. Seine Greenwashing-Bemühungen werden immer massiver.
Die selbst gemachten Lesetage fordern im doppelten Sinne dazu auf, Vattenfall Tschüss zu sagen. Wie die Kampagne “Tschüss Vattenfall” fordern die Lesetage dazu auf, den Stromanbieter zu wechseln. Darüber hinaus steht die Veranstaltungsreihe “Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen” für eine unabhängige Kultur und Bildung. Für die selbst gemachten Lesetage hat sich ein Bündnis aus Klimaaktivistinnen, AKW-Gegnern, Kulturschaffenden, Stadtteilbewegten und PädagogInnen zusammengefunden. Mehr dazu unter: http://lesetage-selber-machen.blogspot.com/ |
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Viel ist in diesen Tagen von Pressefreiheit die Rede. Mit Kai Diekmann an vorderster Front, lässt die gesamte Presselandschaft die Frage, ob der Verfassungsschutz abgeschafft gehört, rechts liegen. Wichtigere Fragen quälen die Republik: Was genau hat Herr Wulff auf Dieckmanns Anrufbeantworter gesprochen? Von Angela Banerjee, BI Moorburgtrasse Stoppen
„Kultursponsoring. Das Böse hat einen Namen: Vattenfall“. So betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung im vergangenen Jahr einen Beitrag über die Veranstaltungsreihe „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“. „Ohne Kultursponsoring“, so heißt es weiter, „wäre lebendige Kultur – Ausstellungen, Lesetage, Filmfestivals – vielerorts längst von politischen Totengräbern beerdigt“.












Klimakonferenz in Durban, Süd-Afrika: Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info, hat sich auf den Weg gemacht. „Ich will mich Afrika auch mit meinem Gefühl nähern“, sagt er – und reist einen Teil der Strecke mit Zug, Bus, Matatu oder Tuktuk.
Vom 29. November bis zum 10. Dezember tagt in Mexiko die Weltklimadiplomatie.
Mehr als 16.000 Diplomaten, Wissenschaftler, Lobbyisten und Umweltschützer
Die UN verhandelt derzeit ein neues Klimaabkommen: Ole Seidenberger bleibt als “negotiator tracker” der deutschen Delegation auf den Fersen
Die nächste Verhandlungsrunde im Juni 2009 auf dem Weg zur COP 15 in Kopenhagen. Eindrücke aus der Welt der Klimadiplomatie
Mehr als 10.000 Diplomaten, Wissenschaftler, Lobbyisten und Klimaschützer tummeln sich Dezember 2008 auf der 14. UN-Weltklimakonferenz. Wie das ist?
6.000 Diplomaten, Lobbyisten und Klimaschützer fliegen in Dezember 2007 zum Klima-Gipfel. Wie man mit dem Zug nach Bali kommt – Ein Reiseblog
Der Großteil unserer Umwelt- und Klimagesetze ist “made in Brüssel”
Ein kritischer Blick auf die internationale Klimapolitik: Die Wochenschau aus Bangkok
Zeit unseren Politikern zu zeigen, wie eine klimafreundliche Welt aussehen kann: Der Blog zum 10.10.2010 mit den besten Ideen
Nordrhein-Westfalen braucht ein Klimaschutzgesetz! Aktionstour durch elf Städte flankiert heiße Wahlkampfphase
Auf zu den Klimaverhandlungen in Bonn! Studenten aus Potsdam nehmen dafür das Fahrrad.
In diesem Herbst fällt die Entscheidung um die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik. Vom 29. August bis 5. September trecken Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland von Gorleben nach Berlin.
Menschenkette Brunsbüttel-Hamburg-Krümmel, Umzingelung und Demo: Das Weblogbuch zu den großen Anti-Atom-Aktionen am 24. April
Die Anti-Atom-Bewegung hat eine “ständige Vertretung” in der Hauptstadt bezogen und will die Koalitonsverhandlungen mit Aktionen begleiten
Zum ersten Mal nach Fukushima rollt ein Castor nach Gorleben. In Frankreich waren die Proteste größer denn je, und auch im Wendland sind wieder zahlreiche Blockaden angekündigt. Hier bloggt das Pressebüro der Kampagne x-Tausendmal-quer.
Der 12. Castor Transport nach Gorleben: Live aus dem Wendland
Zum 11. Mal rollt im November 2008 der Castor-Transport: Freie Bahn hat er jedoch nicht – dafür sorgt die Anti-Atombewegung
Die Bundestagswahl und der Atomausstieg: Mit einem riesigen Castor-Transport auf Endlagersuche unterwegs quer durchs Land
Zwei Wochen lang zieht der Kohlosaurus im Oktober 2008 durch Städte, in denen neue Kohlekraftwerke errichtet werden sollen. Da ist einiges los
Mit dem Fahrrad nach Marokko: Drei Marburger Studenten wollen dem „Phantom Klimaflüchtling“ auf einer 3.000 Kilometer langen Route auf den Grund gehen
Alles muss man selber machen! BUND, Attac und Klimawelle Bonn bloggen zum Klimaforum rund um neue Strategien für den Klimaschutz
Die Vorbereitungen zur Klimademo im September 2008 laufen auf Hochtouren. Und ehrlich: Jede Menge überraschungen sind inklusive
Zum Endspurt des Volksbegehrens Keine neuen Tagebaue ist der Kohlosaurus im Januar 2009 auf Tour durch acht Städte Brandenburgs
Im August 2008 trifft sich in der Hansestadt die deutsche Klimabewegung zum ersten Klimacamp. Ein Blick hinter die Kulissen