| Sukzessiver Ausschluss der Zivilgesellschaft |
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von: Antje von Brook am 01. Juni 2010, 11:55

Eine weitere Runde UN-Klimaverhandlungen wurde gestern eingeleitet und ich bin mal wieder dabei. Nicht, dass ich damit rechnen würde, dass sich hier viel bewegen wird, aber es ist wichtig, dass wir als NGO-Vertreter den Regierungsdelegationen auf die Finger bzw. auf den Mund gucken und unsere Stimme für fairen und massiven Klimaschutz erheben.
Allerdings wird uns genau das immer schwieriger gemacht. Von der Arbeitsgruppe zur Zukunft des Kyoto-Protokolls sind wir ausgeschlossen. Statt wie sonst mit den Delegationen in einem Raum zu sitzen, dürfen wir die Diskussionen heute nur auf der Leinwand in einem anderen Saal verfolgen. Soll das eine Übung für Cancun sein? Ich vermute ja, dass wir da gar nicht mehr auf das Konferenzgelände dürfen, sondern von Anfang an in eine virtuelle Konferenzwelt gesperrt werden… Und bisher nehmen die Regierungen dieses Vorgehen sehr gelassen hin, auch solche, die sich bisher immer stark gemacht haben für die Beteiligung der Zivilgesellschaft.
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