Aber wir dürfen auch der großen Politik nicht völlig freie Hand lassen und uns ins Regionale zurückziehen. Durch Öffentlichkeitsarbeit und Proteste, durch Unterschriftenaktionen und Klageverfahren müssen wir Einfluss nehmen und den amtierenden Regierungen zeigen, dass wir mit Ihrer Politik nicht einverstanden sind. Um den Botschafter der Republik Bolivien, Pablo Solon, zu zitieren: “Wenn es keinen sozialen Druck gibt, dann wird es auch keine Aktion geben!”
Verglichen mit der Anti-Atom-Bewegung und mit der Frauenrechtsbewegung ist die Klimabewegung in rasendem Tempo gewachsen. Es ist ihr schnell gelungen, die Notwendigkeit des Klimaschutzes zum Allgemeingut zu machen. Dennoch zieht die Politik nicht nach. Viel mehr sind immer wieder Rückschritte zu verzeichnen, sei es bei der Begrenzung der Emissionen durch Autos oder beim Ausbau der Kohlekraft. Deswegen forderte Klaus Brunsmeier: “Die Klimabewegung muss in die Offensive gehen! Denn die Klimaschutzverhandlungen können nur dann erfolgreich sein, wenn der Druck in der Bevölkerung groß genug ist.”
Um offensive Strategien und Aktionen zu entwickeln bleibt uns hier auf dem Klimaforum noch ein ganzer Tag. Ich freu mich drauf!


Klimakonferenz in Durban, Süd-Afrika: Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info, hat sich auf den Weg gemacht. „Ich will mich Afrika auch mit meinem Gefühl nähern“, sagt er – und reist einen Teil der Strecke mit Zug, Bus, Matatu oder Tuktuk.
Vom 29. November bis zum 10. Dezember tagt in Mexiko die Weltklimadiplomatie.
Mehr als 16.000 Diplomaten, Wissenschaftler, Lobbyisten und Umweltschützer
Die UN verhandelt derzeit ein neues Klimaabkommen: Ole Seidenberger bleibt als “negotiator tracker” der deutschen Delegation auf den Fersen
Die nächste Verhandlungsrunde im Juni 2009 auf dem Weg zur COP 15 in Kopenhagen. Eindrücke aus der Welt der Klimadiplomatie
Mehr als 10.000 Diplomaten, Wissenschaftler, Lobbyisten und Klimaschützer tummeln sich Dezember 2008 auf der 14. UN-Weltklimakonferenz. Wie das ist?
6.000 Diplomaten, Lobbyisten und Klimaschützer fliegen in Dezember 2007 zum Klima-Gipfel. Wie man mit dem Zug nach Bali kommt – Ein Reiseblog
Der Großteil unserer Umwelt- und Klimagesetze ist “made in Brüssel”
Ein kritischer Blick auf die internationale Klimapolitik: Die Wochenschau aus Bangkok
Zeit unseren Politikern zu zeigen, wie eine klimafreundliche Welt aussehen kann: Der Blog zum 10.10.2010 mit den besten Ideen
Nordrhein-Westfalen braucht ein Klimaschutzgesetz! Aktionstour durch elf Städte flankiert heiße Wahlkampfphase
Auf zu den Klimaverhandlungen in Bonn! Studenten aus Potsdam nehmen dafür das Fahrrad.
In diesem Herbst fällt die Entscheidung um die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik. Vom 29. August bis 5. September trecken Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland von Gorleben nach Berlin.
Menschenkette Brunsbüttel-Hamburg-Krümmel, Umzingelung und Demo: Das Weblogbuch zu den großen Anti-Atom-Aktionen am 24. April
Die Anti-Atom-Bewegung hat eine “ständige Vertretung” in der Hauptstadt bezogen und will die Koalitonsverhandlungen mit Aktionen begleiten
Zum ersten Mal nach Fukushima rollt ein Castor nach Gorleben. In Frankreich waren die Proteste größer denn je, und auch im Wendland sind wieder zahlreiche Blockaden angekündigt. Hier bloggt das Pressebüro der Kampagne x-Tausendmal-quer.
Der 12. Castor Transport nach Gorleben: Live aus dem Wendland
Zum 11. Mal rollt im November 2008 der Castor-Transport: Freie Bahn hat er jedoch nicht – dafür sorgt die Anti-Atombewegung
Die Bundestagswahl und der Atomausstieg: Mit einem riesigen Castor-Transport auf Endlagersuche unterwegs quer durchs Land
Zwei Wochen lang zieht der Kohlosaurus im Oktober 2008 durch Städte, in denen neue Kohlekraftwerke errichtet werden sollen. Da ist einiges los
Mit dem Fahrrad nach Marokko: Drei Marburger Studenten wollen dem „Phantom Klimaflüchtling“ auf einer 3.000 Kilometer langen Route auf den Grund gehen
Alles muss man selber machen! BUND, Attac und Klimawelle Bonn bloggen zum Klimaforum rund um neue Strategien für den Klimaschutz
Die Vorbereitungen zur Klimademo im September 2008 laufen auf Hochtouren. Und ehrlich: Jede Menge überraschungen sind inklusive
Zum Endspurt des Volksbegehrens Keine neuen Tagebaue ist der Kohlosaurus im Januar 2009 auf Tour durch acht Städte Brandenburgs
Im August 2008 trifft sich in der Hansestadt die deutsche Klimabewegung zum ersten Klimacamp. Ein Blick hinter die Kulissen
Liebe Klimaforum-Teilnehmer,
“Die Klimabewegung muss in die Offensive gehen! Denn die Klimaschutzverhandlungen können nur dann erfolgreich sein, wenn der Druck aus der Bevölkerung groß genug ist!”
Sehr richtig und wichtig. Deswegen sollten alle NGOs sich tatsächlich besser vernetzen und einen gemeinsamen Aktionsplan bauen. Alles läuft auf einen TEST-Lauf in Cancun hin. Schon heute sind sich Politik und Witschaft einig, das der COP 16 in Cancun nicht den Erfolg bringen wird, den ein Maximalkonsens im Klimaschutz benötigt. Dies soll dann die nächste große UN-Klimawandelkonferenz 2011 in Südafrika bringen. Mit dieser Ansage läßt sich schwer glauben, daß alle “Parties of Climate Change Negotiations” mit den höchstmöglichen Zielvorstellungen in die Konferenz gehen. Schon diese Ansage ist ein Spiel auf Zeit. Deswegen muss endlich der Druck aus der Bevölkerung wachsen. Vielleicht mag den einen oder anderen Teilnehmer in Cancun beeindrucken, daß die gastgebende Stadt am Rande der größten Umweltkatastrophe unseres Zeitalters liegt. Schon sind sich Wissenschaftler einig, daß das Öl aus dem Golf-Katastrophengebiet den Golfstrom erreicht hat und bei Nichtschliessen des Bohrloches auch Europa im Herbst die Folgen der Katastrophe spüren könnte. Am Rande dieser Quelle einer der größten globalen Umwelt-Katastrophen sollte auch das Gewissen und ein hohes Mass an Emotionalität, der Respekt und die Veranwtortung für unsere Kinder und die kommenden Generationen uns und den COP 16 – Teilnehmern so nahe gehen dürfen und müssen, daß die direkte Einsicht aus den Fehlern unseres technischen Zeitalters eine unmittelbare Reaktion auslösen muss. Die Schaffung eines weltweiten maximalen Klimaschutzes im Dezember 2010 in Cancun.
Ich möchte, solange ein weltumspannendes Environmental-Network oder einen Global-Climate-Protection-Network noch nicht besteht alle dazu aufrufen, den nachfolgenden Aufruf zu unterstützen:
THE WONDER OF CANCUN: LET’S FIX IT IN MEXICO!
http://www.facebook.com/group.php?gid=356850590390&v=wall
Dieser Aufruf ist in zahlreichen Sprachen erschienen und untertsützt den MAXIMALKONSENS im KLIMASCHUTZ zur UN-Klimawandelkonferenz 2010 in Cancun.
Bitte unterstützt diesen Aufruf und werdet Mitglied in dieser Aktionsgruppe auf facebook.com.
Infos gerne auch unter der Kontaktemail:
appeal-cop16@t-online.de
Herzlichst und die besten unterstützenden Wünsche nach Bonn. Marcel Rolf Hoffmann
Kommentar von Marcel Rolf Hoffmann — 5. Juni 2010 @ 00:31