Ein gelungener Abschluss in Bonn! Mittags vor dem Maritim: 150 AktivistInnen setzen sich mit Bannern und Blockadeelementen auf die Straße, um einen Kohlelaster zu blockieren
. Wer steuert heute noch fossile Energien und damit direkt auf die Klimakatastrophe zu? Bundeskanzlerin Merkel und ihr Umweltminister Röttgen schauen aus dem Führerhäuschen und sind verwundert, dass die Menschen ihnen dabei in die Quere kommen. Wer Klimaschutz sagt, darf keine Kohlekraftwerke bauen, da sind sich die Blockierer_innen einig und legen den Lastwagen kurzerhand in Ketten. Am Ende geben sich die Politiker geschlagen und treten den Rückzug an.
Heute Mittag haben wir geprobt, wie eine Kohleblockade aussehen kann. Mit den neuen Energieplänen der Bundesregierung und der weiteren Planung von ca. 20 Kohlekraftwerken könnten dieses Jahr einige Blockaden ernst werden. Heute waren wir bunt, kreativ, laut und viele – ein großer Dank an alle, die mitgemacht haben, besonders an die Teilnehmer_innen der Attac Aktionsakademie!
Die Demo danach:
Der plötzliche Hitzeeinbruch sorgte bei den ca. 1.300 Klimademostrant_innen, die mit Fahnen, Trommeln und Sprüchen auf den Lippen durch die Bonner Innenstadt trieben, für folgende Spontanreaktionen:
- Schweißausbrüche
- lustige Kopfbedeckungen
- ausgelassener Freudentaumel
- verzweifelte Suche nach Menschen mit Sonnencreme oder Wasserflaschen
- ein kollektives Bad in den Springbrunnen am Kaiserplatz.
Die Demo war super: eine schöne Stimmung, verstärkt surch die vielen Sambaspieler, gute Redebeiträge und Passanten, die einem die Flyer förmlich aus der Hand rissen. Der Klimaschutz ist in Bonn angekommen. Die Klimagerechtigkeitsbewegung wächst. Ich fahre voller Energie nach Hause


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