Nordrhein-Westfalen braucht ein Klimaschutzgesetz! Am 9. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt: Die Klima-Allianz flankiert die heiße Phase des Wahlkampfs mit einer Aktions-Tour durch elf Städte. In Köln, Aachen, Bonn, Bielefeld, Münster, Ahaus, Essen, Dortmund, Duisburg, Datteln und Düsseldorf macht sich vom 19. bis 30. April das Westfalenpferd für ein Klimaschutzgesetz stark
Nordrhein-Westfalen braucht ein Klimaschutzgesetz! Am 9. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt: Die Klima-Allianz flankiert die heiße Phase des Wahlkampfs mit einer Aktions-Tour durch elf Städte. In Köln, Aachen, Bonn, Bielefeld, Münster, Ahaus, Essen, Dortmund, Duisburg, Datteln und Düsseldorf macht sich vom 19. bis 30. April das Westfalenpferd für ein Klimaschutzgesetz stark
Der letzte Stopp unserer zwei-wöchigen Tour durch die Innenstädte Nordrhein-Westfalens brachte uns zurück an den Ausgangspunkt: Düsseldorf. Schon am Morgen waren wir positiv überrascht, als wir beim Frühstück in der Jugendherberge ein Interview mit Johannes Teyssen, dem neuen Vorstandsvorsitzenden von e.on, in der Rheinischen Post lesen konnten. Wo wir noch am Vortag in Datteln die ganze Ignoranz von e.on gegenüber Bürgerwillen und Umweltschutz am lebenden Beispiel erlebt hatten, sprach sich der neue Chef deutlich für ‚einen besseren Dialog mit Bevölkerung und Politik, mehr Ökoenergien und neue Chancen zur Energiegewinnung’. Wir sind gespannt, ob den großen Worten auch große Taten folgen werden…
![]() von links: Monika Düker (Die Grünen), Moderator Dirk Jansen (BUND) und Karl-Heinz Krems (SPD) In der Landeshauptstadt Düsseldorf hatten wir vor zwei Wochen unsere Kampagne für ein Landes-Klimaschutzgesetz mit einer Presskonferenz gestartet. Zum Abschluss waren wir mit unserem Pferd im Herzen der Stadt auf dem Heinrich-Heine-Platz?, Dort wollten wir eigentlich mit Direktkandidat_innen aller Parteien über unsere Idee zu diskutieren. Leider war es wieder einmal unmöglich, Vertreter_innen von CDU und FDP zu gewinnen und auch DIE LINKE konnte keine_n Teilnehmer_in schicken. Zumindest Karl-Heinz Krems von der SPD und Monika Düker von den Grünen diskutierten eine knappe Stunde lang über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den rot-grünen-Energieprogrammen. Die Moderation übernahm Dirk Janssen, Geschäftsführer des BUND in NRW und Sprecher des Düsseldorfer Aktionsbündnisses ‚Astr(h)ein’ gegen das geplante Kohlekraftwerk. Das Aktionsbündnis hat sich in den vergangenen Jahren gegen die Kohlekraftwerksplanungen der Stadtwerke Düsseldorf AG engagiert hatten. Und das mit Erfolg: in der vergangenen Woche gaben die Stadtwerke bekannt, dass sie Abstand von ihren Kohle-Plänen nehmen und dafür Gas-Kraftwerk (inkl. KWK?) und Investitionen in erneuerbare Energien. Ein weiterer Name auf einer mittlerweile langen Liste von gestoppten Kraftwerksprojekten und ein weiteres Mosaik im Kampf für eine ökologische und soziale Energiewende.
Donnerstag ist Dattelntag! Am 29.04. feierten wir unseren vorletzten Tourstopp mit einer Hommage an die vielen aktiven Bürgerinitiativen, die sich entschlossen dem Weiterbau von Datteln 4 entgegenstellen. So kamen auch viele Aktive auf der Hohen Straße zusammen um unser Anliegen nach einem Klimaschutzgesetz zu unterstützen.
![]() Auch die Dattelner Jugend engagiert sich für den Klimaschutz Generationenübergreifend ist der Ausstieg aus der Kohlekraft in Datteln ein Thema, welchem sich viele Ehrenamtliche verschrieben haben. Auch die Lokalpresse (Dattelner Morgenpost) war vor Ort und hielt unser Pferd, welches ein weiteres Mal begeistert befreit wurde, fotografisch fest. Zum Abschluss dieses erfreulichen Tourstopps (allein hier konnten wir über vierhundert Unterschriften sammeln) statteten wir noch der Baustelle des neuen Kohlekraftwerkes einen Besuch ab.
Am Mittwoch den 28.04. sprang unser Pferd über die Königsstraße in Duisburg. In der fünftgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens kamen uns viele HelferInnen unterstützen und so zogen wir dann auch mal wieder die Aufmerksamkeit der lokalen Presse auf uns. So waren Funk und Fernsehen durch Radio Duisburg und Studio 47 vertreten, von den Printmedien schauten zwei Reporter des Duisburger Wochenanzeigers vorbei.
Nachdem wir zu Füßen eines alten Förderturms in Deutschlands von Feinstaub am meisten belasteten Wohngebiet Duisburg-Hamborn genächtigt hatten, konnten wir in Sichtweite des Duisburger Stadttheaters kurz vor Ende unserer NRW-Tour noch einmal eine Menge Unterschriften sammeln und für ein Landesklimaschutzgesetz werben.
Im Gegensatz zu den wenigen engagierten HelferInnen in Essen wurde unser Pferd am Dienstag in Dortmund von einer großen Gruppe enthusiastischer Aktiver von seiner CO2-Kugel befreit. Vor der Reinoldikirche füllten wir zahlreiche Unterschriftenlisten und verteilten viel Informationsmaterial – sowohl die Passanten als auch etliche Cafés in der Fußgängerzone und die zwei nahe gelegenen Kirchen waren dankbare Abnehmer unserer Flyer, Postkarten und Plakate.
Insbesondere die Greenpeace-Ortsgruppe war mit vielen Aktiven, von denen wir einige schon aus Ahaus kannten, zur Befreiungsaktion erschienen. Aber auch der BUND Dortmund sowie VertreterInnen des Eine-Welt-Netzwerkes NRW halfen unserem Pferd aus seinem CO2-Dilemma, um NRW eine Energie-effiziente und erneuerbare Zukunft zu ermöglichen. Aufgeschrieben von Anton Pieper & Björn Meyer
Nach dem bunten Treiben bei der Anti-Atom-Demo in Ahaus fuhren wir unser Pferd wieder zurück zum Startpunkt in Köln. Diesmal ließen wir unseren Gaul jedoch nicht vor dem Dom springen sondern besuchten stattdessen die Grünen auf ihrem kleinen Parteitag in der Vulkanhalle. Dort unterschrieben sämtliche Spitzenpolitiker der Grünen unsere Forderung nach einem Klimaschutz-Gesetz für NRW. Thomas Krämerkämper vom BUND gab den Delegierten noch einige mahnende Worte mit auf den Weg, ihren Worten im Falle einer Grünen Regierungsbeteiligung auch Taten folgen zu lassen. Insbesondere im Fall Datteln sollten sie dafür sorgen, dass der Bau des Kohlekraftwerkes endgültig gestoppt wird. Zum Abschluss befreiten Claudia Roth und Cem Özdemir symbolisch unser Pferd von seiner CO2-Last. Parallel unterschrieb auch die Spitzenkandidatin der NRW-Grünen, Sylvia Löhrmann, unseren Aufruf. Aufgeschrieben von Anton Pieper
Essen, mit fast 600.000 Einwohnern eine der größten Städte Deutschlands, offenbarte sich bei unserem Tourstopp nicht gerade als klimapolitische Vorreiterstadt. Zumindest wenn man von der lokalen Unterstützung und dem gezeigten Interesse für unser Anliegen ausgeht. In der SPD-regierten Stadt fanden sich vergleichsweise wenige Menschen an unserem angeketteten Pferd auf dem Willy-Brandt-Platz ein. Und auch der graue Pott-Himmel schickte uns vereinzelte Regentropfen. Einzig die Polizei erschien zahlreich um uns und unser Pferd vor den Wachleuten des gegenüberliegenden Kaufhauses und den Damen vom Ordnungsamt zu beschützen.
Zum Glück für den Klimaschutz in NRW erschienen doch noch zwei engagierte UnterstützerInnen, die unsere Gesetzesforderungen hartnäckig gegenüber einigen kritischen Essener BürgerInnen und lokalen Polizeibeamten vertraten. Schlussendlich halfen sie dabei, die Ketten unseres Pferdes vor dem traditionellen Essener Mai-Baum zu sprengen und es von seiner schweren CO2-Kugel zu befreien. Aufgeschrieben von Anton Pieper & Björn Meyer
Am 24.04. machten wir in Ahaus Stopp um hier die Anti-Atom-Bewegung zu unterstützen und darauf aufmerksam zu machen, dass sowohl der Kampf gegen Atomenergie als auch der Widerstand gegen Kohlekraft das gleiche Ziel haben: Klimaschutz!
Über 5.000 Menschen in Ahaus klingt im Vergleich zu den 120.000 bei der Menschenkette zunächst einmal sehr wenig, aber für Ahaus war es die größte Demonstration seit 1998. Und lokale Aktivisten wären wohl schon mit der Hälfte nicht unzufrieden gewesen… Unser Infostand – diesmal ohne Pferd – war Anlaufstelle für etliche Menschen, mit denen wir schon in den vergangenen Tagen bei den verschiedenen Tourstopps zu tun hatten. Zudem erwiesen sich die Atomgegner nicht eben kohlefreundlich und füllten viele Listen mit ihren Unterschriften. Ein Zeichen, dass sich nicht alle durch die fleißige Lobbyarbeit der Konzerne bei der Erfindung der so genannten Stromlücke bei gleichzeitigem Atomausstieg und dem Verzicht auf neue Kohlekraftwerke täuschen lassen. Und auch wenn es in NRW gar keine Atomkraftwerke gibt war die Demonstration am Zwischenlager in Ahaus dennoch ein wichtiges und notwendiges Zeichen gegen den Fortbestand dieser Risikotechnologie, denn NRW wurde durch das Zwischenlager und Aufbereitungsanlage im wenige Kilometer entfernten Gronau zu einem wichtigen Zentrum der internationalen Atomwirtschaft ausgebaut. Dabei konnten wir bei unserer Fahrt durch das Münsterland wieder mal beobachten, wie sich Strom klimafreundlich dezentral erzeugen lässt: unzählige Windräder auf den weiten Feldern, solargedeckte Scheunen und etliche Biogasanlagen säumten unseren Weg. Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Energierevolution auch vom massiven Widerstand der Großkonzerne nicht aufhalten lässt.
Gegen Atomenergie, gegen Kohlekraft, für ein Klimaschutzgesetz und Erneuerbare Energien! Aufgeschrieben von Anton Pieper & Björn Meyer
Unser Pferd kam in Münster auf dem Domplatz zum stehen. Vor historischer Szenerie im Zentrum der wunderschönen Altstadt Münsters bauten wir unseren Stand auf und wurden schon bald positiv überrascht: In direkter Nachbarschaft fand zeitgleich der wöchentliche Biomarkt statt, welcher uns viele UnterzeichnerInnen bescheren sollte.
Zunächst einmal konnten wir uns über die Mithilfe vieler Aktiver freuen. Mehrere VerterterInnen der verschiedenen lokalen Gruppen erschienen an unserem Aktionsort und verwickelten viele Passanten mit bewundernswerter Hingabe in Gespräche zu klimapolitischen Themen wie CO2-Einsparungen und Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und nicht nur die alten Hasen trugen zum Erfolg dieses Tourstopps bei, auch jüngere Generationen begeisterten sich für unsere Aktion und halfen das Pferd ein weiteres Mal von seiner CO2-Last zu befreien. Ganz entgegen der bekannten Münsteraner Weisheit „Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammen fällt, dann ist Sonntag“ schien die herrlichste Frühlingssonne. Trotz konservativer Ratsmehrheit und einiger Paohlbürger, die alteingesessenen “Ureinwohner” Münsters, welche sich mürrisch erkundigten, was wir in ihrer Stadt zu suchen hätten, genossen wir unseren kurzen Aufenthalt in der Fahrradstadt Münster. Zum Abschluss der Aktion kam dann auch noch die lokale Presse (Münstersche Zeitung) und knipste die Menschenansammlung vorm befreiten Pferd ab. Das I-Tüpfelchen auf den Tag wurde uns am Abend geboten: eine Übernachtung im wohl klimafreundlichsten Stadtteil Münsters, der autofreien Siedlung Weißenburg. Aufgeschrieben von Anton Pieper & Björn Meyer
Vierter Tourstopp in der Stadt die es doch gibt: Bielefeld. Nach einer angenehmen Nacht in der Jugendherberge im idyllischen Oerlinghausen waren wir am heutigen Donnerstag auf dem Jahnplatz in Bielefeld zu Gast.
Wegen der kurzen Distanz vom Schlaf- zum Aktionsort waren wir frühzeitig mit dem Aufbau fertig und hatten sogar noch etwas Zeit für andere Dinge. So hatte unser Pferd unter den Strapazen der vier vorangegangenen Tage etwas gelitten und benötigte dringend einige kleine Reparaturen. Auch das war schnell erledigt und Dank der freundlichen Dame des Ordnungsamtes mussten wir noch nicht einmal unseren Bus umparken. ![]() Unser Pferd posiert vor der Alcina-Uhr auf dem Jahnplatz Somit konnten die ersten eintreffenden HelferInnen von der BUND-Ortsgruppe ihre Arbeitshandschuhe direkt wieder ausziehen und sich mit uns um die eigentlichen Aufgaben zu kümmern. In der Folge wurden Passanten mit Flugblättern und Informationen versorgt und die zahlreichen HelferInnen vom Welthaus Bielefeld über den Stand der Kampagne unterrichtet. Das Sammeln von Unterschriften lief wie schon auf den Tourstopps vorher gut. Nach dem heute leider vergeblichen Warten auf die Lokalpresse versammelten wir uns abschleißend um die Alcina-Uhr auf dem Jahnplatz und warfen uns für eine kleine Fotosession in Pose. Den Nachmittag verbrachten wir im wunderschönen Bielefelder Eine-Welt-Haus.
Dritter Tourstopp auf dem Bonner Marktplatz. Dort erfreuten wir nicht nur Marktschreier und andere Standbesitzer mit einer willkommenen Abwechslung, auch viele Marktbesucher begeisterten sich für unser zu befreiendes Pferd und unterstützten unsere Forderung nach einem Landesklimaschutzgesetz. So wurden wir schnell zur Hauptattraktion des täglichen Wochenmarktes.
Unterstützt wurden wir diesmal von Richard Brand vom EED und Sven Harmeling sowie zwei seiner Kollegen von Germanwatch, Ralf Wolff samt Zivi Frederik von der Umweltzeitung Bonn und einigen Aktiven mehr. Nach den üblichen Diskussionen mit Ordnungsamt und Polizei bauten wir unseren Infostand, Schilder und Banner am Eingang des Marktes auf um möglichst viele Passanten zu erreichen. Sehr erfreulich war das im Laufe der Tour stetig steigende Interesse der Presse. In Bonn berichtet der Generalanzeiger mit Fotos und ausführlichem Artikel über unsere Kampagne. Darüber hinaus waren Redakteure von Chrismon, der Bonner Umweltzeitung und des Online-Blogs foiralle (www.foiralle.com) vor Ort.
Auf unserer Fahrt in das Städtchen Oerlinghausen, von wo aus wir am nächsten Tag nach Bielefeld aufbrechen, kamen wir noch an der Baustelle es RWE-Kohlekraftwerks Hamm-Uentrop vorbei, welches Angela Merkel anlässlich der Grundsteinlegung zur Forderung nach mehr Kohlekraftwerken verleitete. Der Industriestandort Deutschland benötige “neue, leistungsfähige Kraftwerke”, erklärte Merkel. Auf der weiteren Fahrt konnten wir uns hingegen mal wieder vom langsamen, aber unaufhaltsamen Wandel in der Energieerzeugung überzeugen: Links und rechts der Autobahn säumten jede Menge Windräder und solarzellengedeckte Häuser den Weg. Und dabei fiel uns mal wieder auf wie viel hübscher anzuschauen Windräder und Solarpannels im Vergleich zu qualmenden Kohlekraftwerkskühltürmen sind! |
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Der letzte Stopp unserer zwei-wöchigen Tour durch die Innenstädte Nordrhein-Westfalens brachte uns zurück an den Ausgangspunkt: Düsseldorf. Schon am Morgen waren wir positiv überrascht, als wir beim Frühstück in der Jugendherberge ein Interview mit Johannes Teyssen, dem neuen Vorstandsvorsitzenden von e.on, in der Rheinischen Post lesen konnten. Wo wir noch am Vortag in Datteln die ganze Ignoranz von e.on gegenüber Bürgerwillen und Umweltschutz am lebenden Beispiel erlebt hatten, sprach sich der neue Chef deutlich für ‚einen besseren Dialog mit Bevölkerung und Politik, mehr Ökoenergien und neue Chancen zur Energiegewinnung’. Wir sind gespannt, ob den großen Worten auch große Taten folgen werden…
Donnerstag ist Dattelntag! Am 29.04. feierten wir unseren vorletzten Tourstopp mit einer Hommage an die vielen aktiven Bürgerinitiativen, die sich entschlossen dem Weiterbau von Datteln 4 entgegenstellen. So kamen auch viele Aktive auf der Hohen Straße zusammen um unser Anliegen nach einem Klimaschutzgesetz zu unterstützen.


Im Gegensatz zu den wenigen engagierten HelferInnen in Essen wurde unser Pferd am Dienstag in Dortmund von einer großen Gruppe enthusiastischer Aktiver von seiner CO2-Kugel befreit. Vor der Reinoldikirche füllten wir zahlreiche Unterschriftenlisten und verteilten viel Informationsmaterial – sowohl die Passanten als auch etliche Cafés in der Fußgängerzone und die zwei nahe gelegenen Kirchen waren dankbare Abnehmer unserer Flyer, Postkarten und Plakate.
Essen, mit fast 600.000 Einwohnern eine der größten Städte Deutschlands, offenbarte sich bei unserem Tourstopp nicht gerade als klimapolitische Vorreiterstadt. Zumindest wenn man von der lokalen Unterstützung und dem gezeigten Interesse für unser Anliegen ausgeht. In der SPD-regierten Stadt fanden sich vergleichsweise wenige Menschen an unserem angeketteten Pferd auf dem Willy-Brandt-Platz ein. Und auch der graue Pott-Himmel schickte uns vereinzelte Regentropfen. Einzig die Polizei erschien zahlreich um uns und unser Pferd vor den Wachleuten des gegenüberliegenden Kaufhauses und den Damen vom Ordnungsamt zu beschützen.
Am 24.04. machten wir in Ahaus Stopp um hier die Anti-Atom-Bewegung zu unterstützen und darauf aufmerksam zu machen, dass sowohl der Kampf gegen Atomenergie als auch der Widerstand gegen Kohlekraft das gleiche Ziel haben: Klimaschutz!

Unser Pferd kam in Münster auf dem Domplatz zum stehen. Vor historischer Szenerie im Zentrum der wunderschönen Altstadt Münsters bauten wir unseren Stand auf und wurden schon bald positiv überrascht: In direkter Nachbarschaft fand zeitgleich der wöchentliche Biomarkt statt, welcher uns viele UnterzeichnerInnen bescheren sollte.
Vierter Tourstopp in der Stadt die es doch gibt: Bielefeld. Nach einer angenehmen Nacht in der Jugendherberge im idyllischen Oerlinghausen waren wir am heutigen Donnerstag auf dem Jahnplatz in Bielefeld zu Gast.

Dritter Tourstopp auf dem Bonner Marktplatz. Dort erfreuten wir nicht nur Marktschreier und andere Standbesitzer mit einer willkommenen Abwechslung, auch viele Marktbesucher begeisterten sich für unser zu befreiendes Pferd und unterstützten unsere Forderung nach einem Landesklimaschutzgesetz. So wurden wir schnell zur Hauptattraktion des täglichen Wochenmarktes.
Während wir nach der Aktion auf dem Marktplatz in der Bonner Innenstadt Infomaterial an Restaurants und Läden verteilten nutzten wir die Gelegenheit einige Postkarten der Lobby-Organisation Atomforum einzusammeln, damit unsere schönen Flyer nicht neben Werbung für mehr Atomkraft liegen müssen…
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